Sunday, August 1, 2010

Making of „The Wedding gift“ - Making of „Das Hochzeitsgeschenk“

Vor ein paar Wochen hat mein Bruder geheiratet und als Design-affine Schwester wurde mir die komplette grafische Gestaltung übertragen. Uff. Nun gut, warum nicht mal ein Corporate Design für eine Hochzeit entwerfen. Also fing ich mit dem Logo an und da war schon die erste Hürde zu nehmen, die Initialen des Brautpaares sind SS. Ich formuliere es mal so: diese beiden Buchstaben unterliegen einer gewissen Vorbelastung, zumindest im deutschsprachigen Raum. Ich hielt es also zunächst für unmöglich die beiden in einen romantischen Zusammenhang setzen zu können.

A couple of weeks ago my little brother got married. And as the only graphic designer among friends and family it was my job to take care of all design tasks, I mean ALL design tasks. Knowing the newly weds would really appreciate a well designed wedding I started with a logo. Um... first problem: their initials are SS. Right – SS. Let me say it in a diplomatic way – thes letters were used for something else already, so I had to find a way to make SS look romantic and lovely.

Also: Papier und Bleistift her und losscribblen. Warum nicht eines der S’e spiegeln, denn so ergibt sich zumindest der obere Teil eines Herzes als Bildmarke. Die ersten Entwürfe allerdings fielen durch, denn irgendwie sah es eher nach Busen als nach Romatik aus.

So I took up pencil and paper and began to scribble. Why not mirror one of the S's? That way at least the upper part will look like a heart for a logo. However, the first drafts failed, because it somehow looked more like boobs than romance.


Außerdem fehlte ja auch noch das „und“, das beide miteinander verbinden sollte, woraufhin ich überlegt habe, wie man das Kaufmanns-Und mit einbinden kann. Und voila: da war die Lösung. Ein S auf der linken Seite, ein S gespiegelt auf der rechten Seite und beide schneiden sich in der Mitte. So entsteht oben ein Herz und eines unten, S und S sind enthalten, ebenso das „Und“. Zur Trennung beider Elemente gab es eine farbliche Differenzierung. Die Namen habe ich in der Fertigo Pro gesetzt, ein Free Font von exljbris, der wie gemacht für Hochzeiten ist.

Also, it still lacked the "and," which was to connect the two together. So I neede to find a way how to integrate an ampersand. And voila: that was the solution. An S on the left, a mirrored S on the right, overlapping in the middle. This results in a heart at the top and another below it, including S and S and also the "and.". The two elements are distinguished by color. For the names I used Fertigo Pro a free font by exljbris, which turned out to be perfect for weddings.


Die Bildmarke fand dann überall Einsatz, angefangen mit der Einladungskarte, den Namenskarten, Buttons usw. Das Brautpaar war schon vor der eigentlichen Hochzeit höchst entzückt und auch die Hochzeitsgäste zeigten sich begeistert (siehe Foto).

The logo was then used everywhere, beginning with the invitation card, all the way to the name cards and buttons, etc. The bridal couple was highly delighted even before the actual wedding and also the guests seemed to be very impressed.


Und wie das mit Corporate Designs so ist, manchmal erlangen sie eine gewisse Eigendynamik, die man nicht mehr kontrollieren kann ;-)

And as it can be with corporate designs, sometimes they gain a certain dynamic of their own that can no longer be controlled ;-)


4 Comments:

Anonymous patrick said...

sieht super aus!!

August 2, 2010 at 11:22 PM  
Anonymous Soupflower said...

Wow. Schön geworden. Sieht nach sehr viel Arbeit aus :-)

August 3, 2010 at 9:05 AM  
Blogger Nadine said...

Das stimmt, aber was tut man nicht alles für den kleinen Bruder. Einen leckeren Blog hast du da!

August 3, 2010 at 9:11 AM  
Blogger poule folle said...

Schöne Umsetzung! Beeindruckend, auf wie viele Medien es übertragen wurde.
BIn grad auch zum ersten Mal an einem Hochzeitsdesign dran- gar nicht so einfach.
LG

March 21, 2011 at 7:12 PM  

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